Bienenkiller-Verbot droht zu kippen

Bienenkiller-Verbot droht zu kippen

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Bienen in Gefahr: Agrarminister Christian Schmidt plant, das Teilverbot von Neonikotinoiden aufzuweichen -- also von Pestiziden, die für das Massensterben von Bienen mitverantwortlich sind. Tut er das wirklich, gibt er damit dem Druck von Bayer und Co. nach.

Gerade erst haben wir gemeinsam erreicht, dass Frankreich “Nein” zu Neonikotinoiden sagt: Die Nationalversammlung hat für ein Verbot dieser gefährlichen Pestizide gestimmt.

Jetzt gilt es, den Rückschritt in Deutschland zu verhindern: Machen wir Druck, damit unser Agrarminister nicht zum Komplizen der Bienenkiller-Industrie wird!

Letztes Jahr gab sich Christian Schmidt noch als Bienenschützer und unterschrieb eine Eilverordnung, die das Handeln und Aussähen von Saatgut verbot, das mit bestimmten Neonikotinoiden behandelt wurde. Dreht er jetzt seine Fahne im Wind? Das Agrarministerium plant, Ausnahmen vom bestehenden Verbot von neonikotinoidbehandelten Saatgut zu erlauben.

Die Konsequenzen wären fatal: Diese Insektengifte sind eine Katastrophe für das Ökosystem und die Landwirtschaft. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Neonikotinoide nicht nur Bienen töten, sondern auch Schmetterlingen, Fischen und Vögeln schaden.

SumOfUs-Mitglieder kämpfen seit Jahren gegen die gefährlichen Pestizide -- und wir lassen nicht locker! Zehntausende von uns haben mit ihrem Engagement nicht nur zu dem Sieg in Frankreich beigetragen, sondern mit Lowe's eine der weltgrößten Baumarktketten dazu gebracht, keine Bienenkiller-Pestizide mehr zu verkaufen.

Machen wir jetzt gemeinsam Christian Schmidt Druck, damit der Bienenschutz in Deutschland nicht aufgeweicht wird!


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